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Abschluss unseres Projektes „Telepflege“

Abschlussgespräch der Projektgruppe in Karlsruhe

Am 22. August 2025 endete unser Projekt zum Thema: „Modellprogramm nach § 125a SGB XI“, dass wir gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Baden und dem Diakonischen Werk Württemberg als eines von 12 Bundesprojekten erfolgreich durchgeführt haben.


Abschluss und Evaluation

Gestern endete unser Projekt zum Thema: „Modellprogramm nach § 125a SGB XI“, dass wir gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Baden und dem Diakonischen Werk Württemberg als eines von 12 Bundesprojekten unter der Leitung der GKV erfolgreich durchgeführt haben.

Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen einiger großer Sozialstationen des Landes,
der Diakonie ambulant Schwarzwald-Baar e.V., der Diakoniestation Lahr gGmbH, der Evangelischen Sozialstation Karlsruhe GmbH, Evangelische Sozialstation Nördliche Bergstraße gGmbH (Hemsbach) haben wir Untersuchungen für die erfolgreiche bundesweite Einführung der digitalen Pflegeberatung durchgeführt. Dabei geht es primär um die regelmäßige Pflegeberatung von Menschen mit einem Pflegegrad. Diese Pflegeberatung darf nun jedes zweite Mal online mit einem Videocall über eine gesicherte Plattform, zwischen der Pflegeberaterin und der zu beratenden Person stattfinden.


Projektleitung

Verena Minich vom DW Württemberg und Christin Schinke vom DW Baden führten gemeinsam das Projekt.

Als wichtiges Bindeglied zwischen den Einrichtungen, organisierten sie die regelmäßigen Meetings zur Abstimmung, die Kommunikation und Berichterstellung für den GKV und trugen die Ergebnisse des Projektes zusammen. Sie gestalteten auch die Zusammenarbeit mit dem Institut Prognos und der Universität Hof für die wissenschaftliche Begleitung.

Ziel war es herauszufinden, wie die verpflichtende Pflegeberatung nach §37,3 SGB XI, optimal mit den Beratrungskunden online durchgeführt werden kann. Wie wird dieses Angebot von Menschen mit einem Pflegegrad angenommen oder wie ist der Nutzen der Onlineberatung zu bewerten?

Per Gesetz darf diese Beratung nach einem Erstbesuch bei jedem zweiten Beratungstermin auch online über einen gesicherten Videocall durchgeführt werden.


Im Onlinegespräch mit der Pflegeberatung

Es haben sich in den Einrichtungen verschieden viele Kunden auf das Experiment mit der Onlineberatung eingelassen.

Über das sichere Modul ZAVA- "Onlinesprechstunde" erhielten die Kunden per E-Mail oder per SMS eine Einladung zum Beratungsgespräch. Den zugesandten Link öffnen die Kunden zu dem verienbarten Termin auf ihrem Tablet oder ihrem Smartphone und schon traten Beraterin und Kundin direkt für die geforderte Pflegeberatung in Kontakt.

Bewertet wurde die Qualität des Gespräches, die technische Funktion, und wie die Beraterinnen und die Kunden die Beratung selbst empfunden haben. Es wurde auch ermittelt, wer für diese Beratung nicht oder nur eher selten in Frage kommt und es wurde erprobt, dass z.B. auch entfernt lebende Angehörige online mit an dem Gespräch teilnehmen konnten.


Online- Beratung auch für Mitarbeitende

Ein zweiter Bereich der Onlineberatung war die Erprobung der qualifizierenden Beratung von Pflegehelfenden, die direkt von einer Fachkraft per Videocall zu Hause bei den Patienten zu wichtigen Pflegethemen geschult werden. Es wurde auch erprobt, wie Auszubildende zur Pflegefachkraft im Rahmen ihrer praktischen Prüfungsvorbereitung von der Praxisanleitung per Videocall bei den Patienten begleitet und beraten werden, um sich auf die Prüfungssituation richtig vorzubereiten.

Auch hier stellten wir fest, dass die digitale Möglichkeit für die Zukunft einen guten Nutzen bringen wird. Sie ersetzt zwr nicht den notwendigen persönlichen Kontakt, aber sie hilft unseren knappen Zeitressourcen besser zu nutzen.


Unser Fazit

Die Online-Pflegeberatung findet absolut ihren Nutzen. In den kommenden Jahren wird sie ein wichtiges Instrument sein, um den stark steigenden Beratungsbedarf für Menschen mit einem Pflegegrad sicherzustellen.

Die Beratung ist effektiv, nützlich für die Kunden und spart den Mitarbeitenden wichtige Zeitressourcen, weil die längeren Anfahrtswege entfallen. Besonders im ländlichen Raum ist das Thema von Bedeutung. Die Reduktion von gefahrenen Kilometern sowie die Möglichkeit, das Beraterinnen mit Handycaps oder Beraterinnen während ihrer Familienphase aus dem Homeoffice heraus beraten können, helfen den Einrichtungen auch in Zukunft qualifizierte Beraterinnen zu finden und einzusetzen.

Wenn das Projekt offiziell beendet ist, werden wir gerne den abschließenden Bericht für Sie veröffentlichen.

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